Nodibinājums "Centrs Valdardze"
„Šī informācija sagatavota ar 80.00% Eiropas Savienības finansiālu atbalstu no Eiropas Sociālā fonda un 20.00% Latvijas valsts budžeta finansiālu atbalstu. Par šīs informācijas saturu pilnībā atbild nodibinājums "Vidzemes reģionālais atbalsta centrs Valdardze" un tas nevar tikt uzskatīts par Eiropas Kopienas vai Latvijas valsts viedokli.”

Am 1. Oktober hat die Stiftung „Das regionale Zentrum Dardedze“ begonnen, das Projekt „Die Erhöhung und die Verbesserung der Leistung des regionalen Zentrums“ umzusetzen. Das Projekt hat ein Budget von LVL 24.795,65. Davon werden 93% vom Europäischen Sozialfond getragen. Das Projekt wird gemeinsam von der Staatskanzlei und dem Integrationsfond verwaltet. Die Dauer des Projektes beträgt ein Jahr.

 

Die Stiftung „Das regionale Zentrum Dardedze“ besteht inzwischen 5 Jahre. Die Hauptaufgabe des Zentrums ist die soziale Rehabilitation misshandelter Kinder und ihre Angehörigen. Es handelt sich um ein staatlich gefördertes Programm. Leider wird die psychologische Arbeit für die misshandelter  Frauen vom Staat nicht gefördert. Vermehrt treten Probleme auf, wenn sich die Betroffenen in anderen Ländern aufhielten und dann nach Lettland ausgewiesen wurden, oder aber anderer Nationalität sind. Um diese Probleme lösen zu können, müssen sich unsere Mitarbeiter mit der Gesetzgebung der anderen Länder vertraut machen, um in der Lage zu sein, mit diesem Personenkreis umgehen zu können, der gegebenenfalls eine andere Mentalität, Kultur oder Religion hat.

 

Im Rahmen des Projekts ist es geplant, die Datenbank der Betroffenen zu analysieren. Mit Hilfe der Arbeitsgruppe und der Experten werden sowohl die Anpassung der öffentlichen Leistungen an den Qualitätsstandart als auch die Qualitätskriterien erarbeitet., Zusammenarbeit mit den anderen Institutionen, angeboten. Um das Fachwissen und die beruflichen Kompetenzen der Mitarbeiter zu steigern, werden Supervisionen, Schulungskurse zu den Themen: Kinderrechte, sozialpsychologische Aspekte der Gewalttätigkeit gegen Frauen, Phänomen der Migration, Migration und Menschenhandel, Sexualdelikte, Grundsätze der sozialpsychologischen Rehabilitation für misshandelte Frauen – Migranten, Grundsätze der Teamarbeit sowie der Zusammenarbeit mit anderen Institutionen angeboten. Unsere Fachkräfte fuhren zum Erfahrungsaustausch nach Gütersloh/Deutschland, um die deutschen Einrichtungen kennen zu lernen, die die Arbeit mit misshandelten Frauen leisten.

 

 Im Rahmen des Projektes wird unsere Website verbessert und übersetzt; es werden Informationsbroschüren herausgegeben.

 

Aktivitäten im Rahmen des Projekts „Die Erhöhung und die Verbesserung der Leistung des regionalen Zentrums“

 

Vom 10. bis 13. Januar 2010 haben unsere Mitarbeiterinnen Eva Sare-Aizsilniece, Inese Locmele, Indra Priede, Astrida Tutere, Jelena Kalinina am Erfahrungsaustausch im Kreis Gütersloh teilgenommen. Unsere Delegation wurde vom Landrat Sven-Georg Adenauer begrüßt. Wir hatten anstrengendes aber sehr informatives Programm.

 

Die Bürgermeisterin der Stadt Halle (Westf.), Anne Rodenbrock-Wesselmann, und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Eva Sperner, berichteten über die Umsetzung der Frauenrechte in Deutschland. Es wurde eine Zusammenarbeit angeboten. Diskutiert wurde auch über die ehrenamtliche Arbeit. Gemeinsam haben wir über unsere Pläne und unsere Bedürfnisse gesprochen.

 

Ferner gab es ein Gespräch im Mehrgenerationenhaus, das uns von der Leiterin Karin Elsing vorgestellt wurde

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Neue Erfahrungen haben wir im Frauenhaus gesammelt. Uschi Rutschkowski, Mitarbeiterin der Kreispolizeibehörde Gütersloh, hat über den Opferschutz berichtet. Der Opferschutz in Deutschland und Lettland ist nicht vergleichbar. In Deutschland sieht er wie folgt aus: Wird häusliche Gewalt festgestellt, wird der Täter von der Familie isoliert. 10 Tage darf der Täter nicht zu seiner Familie zurückkehren, auch wenn das Haus sein Eigentum ist. Hält er sich nicht daran, muss er eine hohe Geldstrafe zahlen. In dieser Zeit kann sich die Frau entscheiden, ob sie mit ihrem Mann weiterhin zusammenleben möchte Wenn nicht, darf die Frau zusammen mit ihren Kindern noch 6 Monate in diesem Haus bleiben, bis gelöst wird, wo man weiter leben kann. In Lettland muss die Frau mit den Kindern das Haus verlassen. Können die Verwandten nicht helfen, geht sie in dass Krisenzentrum. Hat die Frau beschlossen, dass ihr Wohnort dem Täter nicht bekannt sein soll, kann sie in ein Frauenhaus ziehen. Für die Unterkunft im Frauenhaus muss die betroffene Person bezahlen. Ist die Frau arbeitslos, werden die Kosten für die Aufnahme im Frauenhaus von der Sozialabteilung übernommen.

 

 Die deutschen Kollegen haben große Erfahrung in der Arbeit mit den Imigranten.

 

Uschi Rutschkowski hat uns den Verhörraum bei der Polizei gezeigt. Extra geschulte Polizisten führen das Verhör durch.

 

Darüber hinaus besuchten wir die Regionalstelle Nord. Die Leiterin, Irmhild Schmidt, hat uns über den Kinderschutz informiert. Mit dem Kinderzentrum haben wir über eine eventuelle Zusammenarbeit gesprochen.

 

Ein sehr großes Dankeschön für das interessante und vielseitige Programm möchten wir der Kreisgleichstellungsbeauftragten des Kreise Gütersloh, Ellen Wendt, Frau Dr. Silvana Kreyer und dem Partnerschaftskoordinator Hans-Joachim Schwolow aussprechen.

 

Der Erfahrungsaustausch erfolgte im Rahmen des Projektes „Die Erhöhung und Verbesserung der Leistung des regionalen Zentrums Dardedze“. Ziel des Projektes war, den Umfang der öffentlichen Dienstleistungen auf diesem Sektor zu erhöhen. Das Projekt wird vom Europäischen Sozialfond (93%) finanziert und von der Staatskanzlei zusammen mit dem Integrationsfond verwaltet.

Centrs VALDARDZE
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Fax. 64220686
e-mail [email protected]
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